Carlos Schnurrmann



Vorkommen
Carlos Schnurrmann ist eine fesselnde Hauptfigur, die von Denny Peletier in der bezaubernden Die Welt von Gossip City erschaffen wurde.
Familie
Über die Herkunft von Carlos Schnurrmann ist so gut wie nichts bekannt. Die Archive des Mäuse Police Department liefern keine brauchbaren Hinweise – entweder wurde seine Kindheit gezielt gelöscht oder niemals dokumentiert. Es ist, als hätte Carlos einfach eines Tages existiert. Ein junger, schwerer Kater, der plötzlich in den Straßen von Gossip City auftauchte. Ohne Vergangenheit. Ohne Herkunft. Nur mit einem Ziel: gesehen zu werden.
Erscheinung
Carlos Schnurrmann ist ein schwerer, imposanter Kater mit düsteren gelben Augen, scharf geschliffenen Zähnen und spitzen Ohren, die stets auf Empfang sind. Unter einem lilafarbenen Sakko versteckt er seinen dicken Bauch – sorgfältig verpackt in Krawatte, Hemd und Weste. Sein Hut ist tief ins Gesicht gezogen, seine Präsenz ist einschüchternd. Er redet leise – doch jedes Wort schneidet wie ein Messer. Wer ihm begegnet, spürt sofort: Dieser Kater war einmal jemand. Und will es wieder sein. Um jeden Preis.
Prolog
Leben
Die Geschichte von Carlos Schnurrmann ist eine Geschichte des Abstiegs. Einst war er eine TV-Größe. 30 Jahre lang flimmerte er über die Bildschirme von Gossip City. Als Showmaster, Moderator und Gastgeber seiner eigenen Sendung brachte er Gäste zum Reden – und sich selbst zum Glänzen. Doch Ruhm war ihm nie genug. Es war nicht die Liebe der Zuschauer, die ihn antrieb – es war Gier. Geld. Macht. Und als die Einschaltquoten sanken und die Fans sich abwandten, wandte sich Carlos selbst einem neuen Publikum zu: den Schatten von Gossip City. Dort wurde er zum Strippenzieher. Zum Verschwörer. Zum Feind des Systems. Und ganz besonders: Zum Erzfeind der Katzenreporter Liam und Luke.
Beruf
Früher: Showmaster, Medienmogul, Investmentflüsterer. Heute: Superschurke, Machtstratege, Untergrundboss. Carlos’ Fernsehsendung war mehr als nur Talk – sie war Manipulation. Unter dem Deckmantel der guten Unterhaltung gab er Finanztipps, zog Strippen, schloss Deals. Nicht für das Wohl von Gossip City – sondern für sich selbst. Jeder Applaus war ein Schritt zur Selbstverherrlichung. Jede Träne seiner Gäste ein kalkulierter PR-Schachzug.
Vergangenheit
In ihrer Autobiografie „Carmen – Ein Teich voller Abgründe“ offenbart sie die Schattenseiten ihres Aufstiegs: Zurückweisung, Demütigung, Einsamkeit – aber auch Willenskraft, Stimme und Vision. Sie berichtet von der Zeit, in der sie nachts auf alten Fischkisten schlief und tagsüber heimlich auf der Hinterbühne der Oper lauschte. Ihr größter Moment: Als ihr – in einer feierlichen Zeremonie im Rathaus – von Oberbürgermeister Eduard der Goldene Opernstern von Gossip City verliehen wurde. Eine Auszeichnung, die sonst nur an verstorbene Legenden vergeben wird. Carmen lebte – und leuchtete heller als je zuvor.
Kanon
Bücher
Die Katzenreporter Spider Files